m o s e l r u n d f l u g . d e   
 
 
 

zooplus Halfsize

www.zooplus.de
Moselrundflug > Sehenswertes

Die Porta Nigra

Man geht davon aus, dass die Porta Nigra etwa im Jahre 180 n. Chr. von den Römern gebaut wurde. Sie war das nördliche Stadttor den antiken Trier. Ihren Namen hat die Porta Nigra (Schwarzes Tor) jedoch erst seit dem Mittelalter. Er kommt wohl von der Farbe, die das Tor im Laufe der Zeit durch Verwitterung und Umwelteinflüsse angenommen hat.

 

Ursprünglich als Nordtor der römischen Stadtbefestigungsmauern erbaut, hat die Porta Nigra im Laufe der Zeit eine wichtige Verteidigungsfunktion übernommen. So hielt sie den Angriffen der Germanen im 3. Jahrhundert stand und schütze so die Stadt.

 

Im Mittelalter soll sich ein Eremit nach seiner Pilgerreise nach Jerusalem in der Porta Nigra niedergelassen und sich dort sogar einmauern lassen haben. Nach seinem Tod wurde er im Erdgeschoss bestattet.

 

Im 18. Jahrhundert wurde die Porta Nigra komplett umgebaut. Im Jahr 1794 wurde das Tor dann von französischen Rebellionstruppen geplündert und weitgehend demontiert.

 

Die Konstantin Basilika

Die Konstantin-Basilika in Trier wurde als Palastaula (Thronsaal) Kaiser Konstantins gebaut. Die Römer wollten durch die Architektur Größe und Macht des Kaisers ausdrücken, was ihnen mit Sicherheit gelungen ist.

 

Der im gewaltigen Raum sich winzig vorkommende Mensch, musste von der Macht des kaiserlichen Herrschers einfach beeindruckt sein, wenn dieser (mit seinem Hof auf einer Tribüne in der farbenprächtigen Apsis sitzend) dem antiken Besucher eine Audienz gewährte. Um zur Apsis zu gelangen, musste der von der Vorhalle eintretende Besucher 84 m des Langhauses durchschreiten.

 

Die Ausmaße der Basilika verblüffen auch heute noch: Der Innenraum des Bauwerks ist 67 m lang (mit einer vorgelagerten Eingangshalle sogar 75 m lang), 27,2 m breit und 33 m hoch. Damit handelt es sich bei der Basilika um den größten Einzelraum, der aus der römischen Antike bis heute erhalten geblieben ist.

 

Die Konstantin-Basilika steht auf der Liste des Weltkulturerbes der UNESCO und ist meiner Meinung nach für jeden Trier-Besucher ein Muss. 

 

Die Maare

Es gibt mehr als 10 Vulkan-
krater, sogenannte "Kraterseen
oder Maare" in der Eifel:

  • Gemündener Maar in Daun
  • Schalkenmehrener Maar in Schalkenmehrenen 
  • Weinfelder Maar (auch Totenmaar genannt), zwischen Daun und Schalkenmehren
  • Pulvermaar bei Gillenfeld
  • Meerfelder Maar in Meerfeld
  • Immerather Maar, in Immerath
  • Ulmener Maar, in Ulmen
  • Mosenberger Maar
  • Holzmaar
  • Strohner Maar(chen)
  • und nicht zu vergessen der größte aller Krater, der Laacher See.

 

Die meisten dieser Maare sind noch mit Wasser gefüllt, einige aber nur noch Sumpflandschaft, so wie der "Dreiser Weiher". Im Sommer kann man in den Maaren schwimmen, Tretboot fahren oder einfach um die Maare herum spazieren und die herrliche bezaubernde Landschaft genießen.

    © Stefan Scherf 2017 | info[at]moselrundflug.de